»PHÖNIX«

Aufbau krisensicherer Strukturen für kleine und mittelständige Unternehmen (KMU) und Soloselbstständige zur Förderung nachhaltiger und hochwertiger Beschäftigung

»Psych. GB und Herausforderungen des BEM in Corona-Zeiten«

Am 27. Oktober 2021 – Onlineveranstaltung

Nachbericht Phoenix-Veranstaltung vom 27. Oktober

»Herausforderungen der Psychischen Gefährdungsbeurteilung (PGB) und des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) in Corona-Zeiten«

Knapp 20 Gäste hatten sich online zugeschaltet, als Phönix am 27. Oktober 2021 über die neuen Herausforderungen der PGB und des BEM in Unternehmen informierte.

Jörg Weber, Prozessmanager PGB bei ETAIN, stellte heraus: Der aktuelle Arbeitsschutzstandard Sars-Cov-2 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales setzt sich noch einmal gesondert mit der Notwendigkeit der psychischen Gefährdungsbeurteilung auseinander. Psychische Belastungen, die durch die Corona-Krise und deren Konsequenzen entstanden sind, müssen auch bei schon bestehenden Gefährdungsbeurteilungen mit integriert werden.

Im Unternehmen sollte mit dem Thema Psychische Gefährdungsbeurteilung (PGB) proaktiv umgegangen werden. Schließlich verursacht jeder Krankheitstag relevante Kosten. Wenn ein Unternehmen einen offenen und souveränen Umgang mit dem Thema psychische Belastung pflegt, kann es das auch als Wettbewerbsvorteil nutzen: Gute Kommunikation, gutes betriebliches Gesundheitsmanagement – attraktiver Arbeitgeber. Seine Empfehlung: Bei der Durchführung von PGB ist darauf zu achten, dass ein Ziel/Mehrwert aus der Analyse erfolgt, die Mitarbeiter mit der internen Kommunikation gut abgeholt werden, streng auf den Datenschutz geachtet wird. Anbieter für PGB sollten von Behörden und Prüfstellen anerkannt sein, Maßnahmen zur Verbesserung anbieten können und bestenfalls auch eine Lösung zur Akuthilfe.

BEM-Beraterin Martina Ribbert von der IKK Südwest informierte über die Möglichkeiten, die Ziele des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) zu erreichen: Überwindung der Arbeitsunfähigkeit, Vorbeugung einer neuen Arbeitsunfähigkeit, Erhalt und Sicherung des Arbeitsplatzes. Martina Ribbert empfiehlt auch zum Thema BEM eine offene, freundlich konstruktive Kommunikation. Beschäftigte sollten erkennen, dass es ihrem Arbeitgeber tatsächlich darum geht, krankheitsfördernde Faktoren am Arbeitsplatz zu reduzieren.

 

Projekthintergrund: Projektträger ist ETAIN. Phönix wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

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