»PHÖNIX«

Aufbau krisensicherer Strukturen für kleine und mittelständige Unternehmen (KMU) und Soloselbstständige zur Förderung nachhaltiger und hochwertiger Beschäftigung

»Die Geschäftsführung als Krisen- und Finanzmanager«

Am 22. April 2021 – IHK Simmern

Nachbericht Phönix-Veranstaltung in Simmern

Mehr als 20 Personen nahmen an der Phönix-Veranstaltung zum Thema „Die Geschäftsführung als Krisen- und Finanzmanager“ am 22. April 2021 teil. Knut Schneider, Regional-Geschäftsführer IHK Rhein-Hunsrück und Cochem-Zell und Michael Boos, Bürgermeister der VG Simmern-Rheinböllen, begrüßten die Gäste, die online dazugeschaltet waren.

Corona stellt die Geschäftsführung vor große Herausforderungen, stellte Dipl.-Betriebswirt Alexander von Mezynski in seinem Vortrag heraus: Nicht nur, dass Arbeitsplätze möglichst ins Home-Office verlegt werden müssen (zur Umsetzung s. neue Checkliste Homeoffice der IAG). Unsichere Zukunftsprognosen erlauben derzeit nur ein „Fahren auf Sicht“. Dennoch sollte ein klares Konzept des Unternehmens mit Vision, Zielen, Strategien und Maßnahmen formuliert sein. Allen Beschäftigten sollte bewusst sein, wofür das Unternehmen steht. Dieser Wertedialog ist wichtig.

Schnelle Entscheidungsfindung ist derzeit gefragt, auch wenn nicht sämtliche Daten und Fakten vorliegen. Wichtig ist, dass klare und belastbare Prozesse und Strukturen im Betrieb definiert sind (wie Prozesshandbücher, Stellenbeschreibungen, Vollmachten, Vertretungsregelungen u.a.). Führen, Motivieren und Vertrauen auf Distanz sind weitere Herausforderungen, die die digitale Kommunikation mit sich bringt.

Für die Beschäftigten kann die pandemiebedingte Arbeitssituation mit Verunsicherungen und Ängsten einhergehen. Für die Geschäftsführung ist es unumgänglich, den Arbeitsschutz einzuhalten, für eine transparente Kommunikation und ein offenes Ohr zu sorgen, Optimismus vorzuleben, psychische Belastungen zu erkennen und professionelle Hilfe zu vermitteln.

Über die Herausforderungen an die Geschäftsführung als Finanzmanager referierte Steuerberater Wolfgang Zorn: Die Überbrückungshilfe III aus Bundesmitteln wird auf der Grundlage des Corona-bedingten Umsatzrückganges im Vergleich zu 2019 berechnet (und der Antrag über den Steuerberater eingereicht). Neu ist der zusätzliche Eigenkapitalzuschuss. Bei den Finanzierungshilfen in Krisenzeiten gilt der Grundsatz: Liquidität geht vor Rentabilität. Bankgespräche wollen gut vorbereitet sein, damit die Anträge schnell bearbeitet werden können.

Aufgrund der sehr positiven Rückmeldungen wird die Veranstaltung am 17. Juni mit beiden Referenten wiederholt.

Weitere Infos und Termine: https://www.etain-gesundheit.de/termine-und-veranstaltungen.html

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